Frühling im Schlossgarten

Am Sonntag war Malte bei einem Schulfreund zur Geburtstagsfeier eingeladen - schon morgens ab 10:00 Uhr. Das Wetter war frühlingshaft schön (sonnig, allerdings spürte man auch immer wieder eine kühlen Luftzug) - und da bot es sich doch an, sich den großen, blühenden Magnolien im Erlanger Schloßgarten einmal mit der Kamera zu nähern (während Sabine es sich auf einer Parkbank mit Harry Potter mehr oder weniger gemütlich gemacht hat).


Unter dem großen Magnolie hatte sich nahezu unbemerkt im Gras noch eine ganz andere Blüte gesonnt - wohlwissend, das die Augen der Besucher sicher erstmal auf den prächtigen Baum gerichtet sind:

Frühlingszeit ist generell auch der Start für die Infrarot-Fotografie-Saison. Im vergangenen Jahr hatte ich mit diesem Thema meine ersten Schritte gemacht - allerdings war ich mit den Ergebnissen alles andere als zufrieden, da offensichtlich weder die Optik noch der Sensor meiner Fuji für Infrarot-Aufnahmen konstruiert wurden (siehe z.B. Sweertheart Abbey in IR) - von der schwierigen Fokussierung mal ganz abgesehen.

Bei der G2 ist es nun anders: ein anderer Sensor und Wechselobjektive verheissen prinzipiell andere Möglichkeiten. Also die Kamera ab auf das Stativ, Fokus einstellen (mit davor gehaltenen Filter natürlich),  dann Selbstauslöser starten und ruhig halten (da mit dem IR-Filter schonmal locker Belichtungszeiten von 15 Sekunden auftreten können). Und voila - das sieht doch auf Anhieb schonmal ganz anders aus:


Weniger Rauschen, mehr Schärfe und mehr Details - hier mit dem Lumix G 20mm/1.7 Objektiv.

(Randbemerkung: das mit dem "Filter davor halten" ist gar nicht so einfach - erstaunlich wie schnell ein Finger mit auf dem Bild ist.)

Danach haben wir beide in einer Creperie noch die Sonne genossen und einen "Crepe Hawai" ausprobiert. Bei letzterem gilt jedoch: "Einmal ausprobieren reicht völlig!" ....

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