"Fame or Shame 2nd Edition" - erster Test für das neue 200mm Objektiv

Es steht schon lang auf meiner Wunschliste, das Canon FD 2.8/200mm und letzten Sonntag hat es bei eBay geklappt. Nein, nicht für den (teilweise unverschämten) Preis zum "Sofort Kaufen", sondern ziemlich genau den Preis, der in der FotoMagazin-Gebrauchpreisliste genannt ist!
"Fame or Shame"-Turnier im BBZ:
Eine Demonstration von "Spaß am Spiel", aber aufgrund
des Wetters leider wieder in der Halle anstatt draußen (Panasonic G2
mit Lumix G 14-42mm bei ISO 200, 1/80s, Blende f/3,5
und Brennweite 14mm)

Am Mittwoch kam es an und wurde gleich ausgepackt: mit über 700g hat es ungefähr das Gewicht vom FD 4/70-210mm - ist aber mit 140mm rund einen Zentimeter kürzer.

Bei diesen Abmessungen ist noch zu beachten, das meine Lumix G2 keinen eingebauten Stabilisator besitzt und die 200mm Brennweite des Objektivs dank des Crop-Faktors vom Bildsensor wie ein 400mm-Objektiv wirken. Unter diesen Umständen wird es auch recht schnell wackelig - das wird ganz besonders deutlich, wenn die Lupe am Display eingeschaltet wird.

Gegen das Wackeln verwendet man am besten ein Stativ - in der Sporthalle typischerweise ein Einbein.

Blick  von der Tribüne im BBZ auf den Korb  (Panasonic G2
mit Canon FD 2.8/200m bei ISO 640, 1/250s und
Blende f/2,8)
Ein neues Objektiv will ausprobiert werden, naturgemäß bei mir am liebsten beim Basketball und wie es der  Zufall will, fand am Wochenende die zweite Auflage vom "Fame or Shame"-Turnier statt. Nach dem Motto "Nur die Sieger kommen eine Runde weiter!" spielen bei diesem Wettbewerb acht Teams um den Sieg. Nebenbei: es gibt jede Menge Dunks, Alley Oops (gibt extra Punkte!) und Beats (aus den großen Boxen). Gute Stimmung - oder besser gesagt: Party-Stimmung in Verbindung mit gutem und fairen Sport!
Sebastian Schröder beim Angriff
(Panasonic G2 mit Canon FD 2.8/200mm
bei ISO 800, 1/400s und Blende f/2,8)


Aber zurück zum Thema "200mm-Objektiv": insgesamt habe ich einen wunderbaren ersten Eindruck gewonnen: die Mechanik läuft gut und die Ergebnisse bei Offenblende sind für mich mehr als OK (in der Halle ist ja auch kaum ein Abblenden möglich). Bei dem Bild mit dem in den Korb fliegenden Ball stand ich auf der Tribüne und habe mit dem 200mm-Objektiv auf das Netz fokussiert.

Das zweite Bild ist ein leichter Mitzieher von Sebastian Schröder vom siegreichen Team "Nürnbergs Finest", der mit dem Ball einen Angriff auf die gegnerische Zone durchführt. Auch wenn die Schärfe nicht optimal getroffen ist: mir gefällt das Bild, denn es verdeutlicht die Dynamik des Spiels - und natürlich auch das Tempo. Mein Standpunkt war hierbei übrigens an der gegenüberliegenden Außenlinie des Feldes, also ungefähr 15m entfernt.

Wer noch mehr über das Turnier erfahren möchte:

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